#39 Lebensmitte: Was gibt jetzt wirklich Sinn?
Shownotes
In dieser Folge geht es um die Sinnfrage im Job und im Leben – und darum, warum sie in bestimmten Lebensphasen auftaucht. Thematisiert werden Midlife-Momente, Vergleichsdruck durch soziale Medien und das Gefühl, motiviert sein zu wollen und sich trotzdem leer zu fühlen.
Im Zentrum steht die Frage, wie Sinn entsteht und warum er nichts Statisches ist. Anhand von Viktor Frankls Logotherapie wird deutlich: Sinn ergibt sich durch Erleben, Gestalten und die eigene Haltung – auch im Arbeitsalltag und unabhängig von perfekten Rahmenbedingungen.
Takeaways ➡️ Sinnfragen entstehen häufig in Übergangsphasen ➡️ Vergleich verstärkt Unzufriedenheit ➡️ Sinn verändert sich im Lauf des Lebens ➡️ Haltung ist ein zentraler Hebel ➡️ Sinn kann Motivation und Energie zurückbringen
Keywords Sinn · Motivation · Berufung · Lebensphasen · Midlife-Crisis · Viktor Frankl · Logotherapie · Sinnkrise · persönliche Entwicklung
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Transkript anzeigen
00:00:03: Moment noch über Leben in der Arbeitswelt.
00:00:07: Der Podcast über Arbeitszufriedenheit, wirksame Zusammenarbeit und Zwischenmenschliches.
00:00:14: Heute einen kurzen Hinweis vorab, weil wir haben tatsächlich ganz vergessen in der Folge, darauf hinzuweisen.
00:00:20: Das hier ist die erste Folge, die du dir nicht nur anhören kannst, sondern auch anschauen kannst.
00:00:25: Wir haben die auch mit Video produziert.
00:00:28: Also kannst du dir die auf Spotify oder YouTube auch mit Bild angucken.
00:00:33: Und jetzt viel Spaß bei der Folge.
00:00:37: Hi Toni, ich begrüße dich ganz herzlich.
00:00:40: Heute sitzt du wieder hier an deinem freien Tag, um mit mir die Folge aufzunehmen, was ja zeigt, dass du echt motiviert bist.
00:00:49: Und wir sprechen heute über ein Thema, das mich ja vor allem als Coach echt schon sehr lange begleitet, weil das das Thema ist, was die allermeisten meiner Coaches haben.
00:01:01: Nämlich, dass Ihnen irgendwann so ein bisschen der Sinn im Job verloren geht.
00:01:06: Ja, hi Simone.
00:01:08: Genau, freier Tag und ich bin aber total motiviert und bin ja schon sehr gespannt, was jeden Fall super Thema.
00:01:17: Und die Frage habe ich mir auch schon immer mal gestellt, nach dem Sinn.
00:01:22: Ja, es geht, glaube ich, also wenn man mal die Vierzigüberschritten hat, ist es unvermeidlich, dass er diese Frage begegnet.
00:01:29: Und das tatsächlich auch beruflich und privat.
00:01:32: Also das ist auf jeden Fall auch.
00:01:35: Und das kann man ja auch sehr schnell zerdenken.
00:01:36: Also das passiert mir auch sehr gerne, dass ich dann in der Sinnspirale auf einmal finde.
00:01:43: Das ist richtig, ja genau.
00:01:45: Und ja, man kennt es ja auch.
00:01:48: Wenn ich an meine Zeit im Konzern zurückdenke, da erinnere ich mich an eine ganze Reihe Leute, die früher total engagiert waren, die aus sehr, sehr... kompetent und verlässlich sind.
00:01:59: Und irgendwann merkst du so, ich weiß auch nicht, was ist mit denen los?
00:02:04: Die Beteiligung, das Innere dabei sein lässt irgendwie nach.
00:02:09: Kommt irgendwie auch weniger zurück.
00:02:10: So ein bisschen dieses, ich bin irgendwie mit Feuer und Flamme sozusagen irgendwie mit bei.
00:02:16: Das geht dann so ein bisschen verloren.
00:02:17: Eine Sache vielleicht noch, die mir da auch eingefallen, aufgefallen ist.
00:02:22: Ich glaube auch durch die sozialen Medien.
00:02:26: wird das auch irgendwie mit beeinflusst, ne?
00:02:28: Weil dann habe ich ja auch viel mehr diesen Vergleich auch mit anderen.
00:02:31: Total.
00:02:32: Ich spiele glaube ich die ganz große Rolle heute.
00:02:34: Ja,
00:02:35: auch diese Sinnfrage viel öfter angetriggert und... Ja,
00:02:37: die Sinnfrage wird oft angetriggert.
00:02:39: Dann reden viele vom Traumjob, von der Berufung.
00:02:42: Ich glaube, es trägt auf jeden Fall dazu bei, dass Menschen meinen, sie müssen sich fragen, habe ich den Traumjob oder folglich meiner Berufung?
00:02:51: Genau.
00:02:52: Genau.
00:02:52: Tatsächlich habe ich mir diese Frage auch mal gestellt, eine Zeit lang, wo ich die ganzen Ausbildungen gemacht habe, ob ich meine Berufung folge.
00:03:02: Und ich glaube, die Frage ist weniger wichtig als viele Denken.
00:03:06: Was
00:03:06: ich mich gefragt habe, ob das so diese typische Midlife Crisis ist, von der dann alle immer reden, ob das quasi genau das Gefühl dann ist.
00:03:17: Ja, also ich mag den Begriff ja nicht so sehr, weil ich mich immer so ein bisschen was mitmache.
00:03:21: Man hat irgendwie dann so Männer vor Augen, die plötzlich eine Harley kaufen oder Frauen Kinder verlassen, um mit jemand anderem zusammen zu sein oder Menschen, die plötzlich Dinge machen, die sie früher nicht gemacht haben.
00:03:37: Ich würde das auch nicht als Mitlebenskrise bezeichnen, sondern es ist ein Übergang.
00:03:43: Und da hat sich auch die Entwicklungspsychologie schon mit beschäftigt.
00:03:48: Also es ist eigentlich was, was die meisten Menschen normalerweise einfach trifft.
00:03:53: Und wenn man jetzt mal so drauf guckt, also im frühen Erwachsenenalter, da hast du so deine Aufbauphase, da trifft du Entscheidungen und hast doch ganz viele Möglichkeiten.
00:04:03: Also die typischen Themen sind der Ausbildung, Studium, Berufseinstieg, aber auch Partnerschaft, Wohnortentscheidungen trifft man.
00:04:12: Und nicht zuletzt auch die Frage, ob man Nachwuchs haben will, ja oder nein.
00:04:16: Und man hat also so ein Vorankommen, so ein Aufbau.
00:04:22: Und die wenigsten stellen sich da dann ständig die Frage nach dem Sinn, sondern der Sinn ergibt sich automatisch.
00:04:31: Habe ich auch gerade gedacht.
00:04:32: Viele sind dann auch so ein bisschen vorbestimmt, wie du sagst.
00:04:35: Dann ist die Schule zu Ende, dann ist irgendwie klar, dass man sich mit dem Thema geht weiter, mache ich Studium, Ausbildungen.
00:04:40: Das wird einem so ein bisschen auch schon quasi vorgegeben und es sind für schwerwiegendere Entscheidungen, wo ich auch noch nicht so viel Erfahrung drin habe.
00:04:50: Ja, klar.
00:04:50: Und du gehst ja quasi von zu Hause raus und musst dein eigenes Geld verdienen.
00:04:55: Das ist ja auch erstmal auch in Zwang.
00:04:59: Ich denke, die meisten können sich nicht fragen, ob sie das jetzt wollen, sondern man muss halt einfach Geld verdienen.
00:05:04: Genau.
00:05:06: Ja, und wenn du jetzt, wenn du dann irgendwann im mittleren Lebens, also im mittleren Erwachsenenalter angekommen bist, dann sind diese Entscheidungen halt getroffen und du hast schon, fünfzehn, zwanzig Jahre auch ja in diesem, in diesem Modus, den du dir selber verordnet hast gelebt und dann ist vielleicht auch einiges etabliert im Beruf, deine Rolle, vielleicht hast du ein bisschen Karriere gemacht, ja.
00:05:29: Und dann kommt irgendwann so ein Punkt, wo ein paar weniger Entwicklung stattfindet.
00:05:33: Es gibt mehr Wiederholungen.
00:05:36: Gerade im Job, weil du da ja nicht so viel gestalten kannst.
00:05:39: Da gibt es halt eben wieder die, was weiß ich, die zwanzigste Reorganisation oder das hundertste IT-Tool, was eingeführt wird.
00:05:49: Einstellungen, Kündigungen.
00:05:51: Das ist halt alles irgendwann.
00:05:53: schon x-mal da gewesen.
00:05:55: Und auch die Beziehungen, die du da erlebst, haben ihre Geschichte.
00:05:57: Sowohl im Job als auch privat.
00:06:00: Ja,
00:06:00: mir fallen da gerade so zwei Aussagen ein.
00:06:03: Also dieses typische, das hast du, glaube ich, auch schon öfter zitiert, das haben wir schon immer so gemacht.
00:06:08: Das kommt dann auch ein bisschen daher, weil es eben so dieses, hab ich jetzt schon fünftig mal gehört, möchte ich nicht nochmal beantworten und so weiter.
00:06:16: Oder auch diese Frage, war das das jetzt irgendwie schon, die dann auch damit quasi einhergeht?
00:06:22: Ja, genau.
00:06:27: Wenn es gut gelaufen ist, hat man einige Ziele im Leben, fühlt sich das erst mal so an wie abgehakt und fragt man sich, was habe ich denn jetzt noch für die nächste Hälfte meines Lebens, was habe ich da für Ziele, wie soll das jetzt hier weitergehen?
00:06:43: Es realisiert man dann so langsam, ja, ich habe ja auch nicht mehr ewig Zeit.
00:06:49: Total.
00:06:50: Dann fragt man sich einfach weniger, was baue ich auf?
00:06:52: Sondern wofür setze ich eigentlich meine Zeit und Energie noch ein?
00:06:58: Und das geht wirklich echt vielen so.
00:07:00: Wenn wir beide sind jetzt auch kleine zwanzig mehr.
00:07:03: Also dann gibt es auch Fragen, wo man dann sofort Antworten drauf hat.
00:07:07: Oder das zumindestens
00:07:08: glaubt.
00:07:09: Ja, ja, genau.
00:07:10: Hast du recht?
00:07:11: Hast du recht?
00:07:12: Wenn man sich irgendwie festgelegt hat.
00:07:14: Und was ich mir auch vorstellen könnte, weil du jetzt gesagt hast, dieses Thema mit, wie setze ich meine Zeit und Energie ein?
00:07:20: Das merke ich bei mir zum Beispiel auch.
00:07:22: Dieses, damit möchte ich mich jetzt gar nicht mehr beschäftigen.
00:07:27: Also auch dafür, einen Gefühl zu entwickeln.
00:07:30: Dafür habe ich jetzt die Energie nicht mehr oder ich möchte sie mir nicht mehr nehmen.
00:07:33: Und den Gedanken hatte ich früher zum Beispiel gar nicht.
00:07:36: Oder man hat ein Thema abgehakt.
00:07:38: Man sagt, okay, habe ich jetzt wirklich von allen Seiten verstanden, achtmal gemacht, brauche ich jetzt nicht mehr.
00:07:46: Die Frage ist da ja tatsächlich, weil die Motivation ist ja da.
00:07:50: Aber die Frage ist dann tatsächlich, wofür habe ich die Motivation?
00:07:55: Ja, das nimmt sich schön auseinander.
00:07:58: Motivation ist ja so die Energie, die wir haben.
00:08:00: Die Frage ist nur, wofür wollen wir das noch nutzen?
00:08:03: Und da kommt natürlich das Thema Sinn in den Spiel.
00:08:05: Das kann man jetzt mögen oder nicht?
00:08:08: Und da fällt mir sofort Viktor Frankl ein.
00:08:11: Der hat ja gesagt, dass Sinn aus dem Verhältnis, jetzt kommt ein interessanter Satz, Sinn entsteht aus dem Verhältnis des Menschen zur Welt.
00:08:22: Und Sinn beantwortet quasi das Wofür.
00:08:26: Also einerseits, wofür ich hier bin, aber auch ganz konkret und viel einfacher.
00:08:31: Wofür mache ich das?
00:08:34: Kannst du runterbrechen?
00:08:36: Wofür stehe ich morgens auf?
00:08:38: Und dieser Sinn verändert sich eben in den Lebensfahren, ist ja klar nach dem, was wir eben besprochen haben.
00:08:43: Es kann einfach sein, dass frühere Sinnquellen, also Dinge, die früher Sinn gemacht haben, abschließend erfüllt sind.
00:08:52: Das Thema Sinn ist ja tatsächlich in aller Munde.
00:08:55: Also gerade so dieses Stichwort Purpose liest man ja überall.
00:08:59: Also Purpose ist ja ein total sexy Wort und will auch jeder sich mit beschäftigen.
00:09:06: So richtig erklären, worin Menschen aber Sinn erleben können, das schaffen ja wirklich die wenigsten.
00:09:10: Du sagst den Victor Frankel dazu.
00:09:13: Ja, also ich weiß gar nicht, ob sich alle mit dem Thema beschäftigen wollen.
00:09:17: Ich glaube, vielen kommt schon zu den Ohren raus und das auch zurecht, weil die Purpose-Diskussion fordert ja, dass jemand den Menschen in der Organisation Sinn hat.
00:09:30: damit sie die Motivation haben, da gerne zu arbeiten.
00:09:34: Ich glaube, dass das ein Irrweg ist, weil ich kann als Organisation nicht den einen Sinn finden, der alle motiviert.
00:09:42: Viktor Frankl hat das viel, viel greifbarer gemacht und deshalb mag ich die Logotherapie, hat er ja begründet, mag ich so sehr.
00:09:49: Und da gibt es drei Bereiche.
00:09:51: Das Erste ist der Sinn durchs Erleben.
00:09:54: Also... Begegnungen, die Natur, Gespräche, also was, was innere Resonanz ist.
00:10:01: Der Sinn, der von außen auf mich einwirkt, was ich von außen auch in mir aufnehme, wie ich darauf reagiere, wahrscheinlich.
00:10:12: Genau.
00:10:13: Okay, und das hast du gesagt, er hat mehrere Werte, das heißt, das geht wahrscheinlich auch umgekehrt.
00:10:18: Genau, richtig.
00:10:19: Und zwar, dass du sprichst den Sinn durch das Gestalten an, also die schöpferischen Werte.
00:10:25: Das ist alles, was ich kreiere, alles, was ich mache, sei es handwerklich, sei es aber auch, wenn ich ein Konzept mache oder wenn ich vielleicht ein Meeting moderiere, strukturiere, also wenn ich mein Beitrag leiste.
00:10:37: Das ist dann also das, was ich von mir nach außen gebe, also proaktiv sozusagen einbringe?
00:10:44: Ja,
00:10:45: ganz genau.
00:10:47: Beides nicht habe oder beides nicht stattfindet also weder das erleben noch das schöpferische bin ich dann sinnmäßig verloren.
00:10:57: Ja also das war ja mit der franken wurde ja ins kz gebracht auch seine ganze familie und seine frau die sind dabei umgekommen und er hat sich in der zeit ja.
00:11:09: selbst einen Sinn gegeben, warum das wichtig ist, dass er überlebt, nämlich weil er darüber berichten wollte, wie das war.
00:11:16: Also hat er die dritte Kategorie gefunden für sich, nämlich die Einstellungswerte.
00:11:22: Das ist so ein Sinn durch die Haltung, die ich zu etwas einnehme.
00:11:27: Da kann dann auch, ja, da kann auch Spiritualität eine große Rolle spielen, ja, also und auch tatsächlich hier wäre das Das finden viele ein bisschen traurig, aber wenn ich jetzt einen Job habe, der mir keinen Spaß macht, aber ich brauche das Geld, dann kann das Menschen helfen, diesen Job trotzdem jeden Tag zu machen.
00:11:48: Und es gibt Menschen, die sind damit dann auch zufrieden.
00:11:52: Ja, krass.
00:11:53: Also die Geschichte wirkt auch gerade noch so ein bisschen nach.
00:11:56: und was für eine Leistung, dass er da echt für sich diese Haltung annehmen konnte.
00:12:04: Also bewegt mich gerade... sehr, muss ich tatsächlich sagen.
00:12:08: Und das, was du eben auch als Beispiel gesagt hast, dass Leute das Geld brauchen und vielleicht jetzt nicht ihren Traumjob irgendwie haben.
00:12:15: Und wenn sie das wirklich dann erkennen können, das ist ja total groß, diese Leistung.
00:12:20: Total.
00:12:21: Und das ist auch nicht schlimm.
00:12:22: Das wird ja immer viel auch auf sozialen Netzwerken schlecht gemacht.
00:12:26: Das ist überhaupt nichts Schlimmes dran.
00:12:28: Ich glaube, früher gab es sehr viele Menschen, die das Geld deswegen einen Job hatten.
00:12:32: Und ja, sich daran erfreut haben, ihre Familie und sich selbst ernähren zu können.
00:12:38: Und sie vielleicht ein bisschen was gönnen zu können.
00:12:40: Ja.
00:12:41: Und trotzdem kann man ja auch schauen, kann ich in den Bereichen eins und zwei, also bei dem Thema Erlebnis und Schöpfferisch, kann ich da trotzdem was für mich finden.
00:12:49: Absolut.
00:12:49: Neben dem Thema Haltung da nochmal reingucken.
00:12:53: Absolut.
00:12:55: Ja, also man sieht also diese Phase, die trifft viele.
00:12:59: Und Viktor Frankl liefert halt echt eine wunderbare Sprache für das innere Erleben, an dem man wirklich auch was verändern kann.
00:13:08: Und hast du da auch was, was du unseren Hörern zur Verfügung stellen könntest, womit man sich noch mal näher beschäftigen kann?
00:13:16: Tatsächlich ja.
00:13:17: Ich habe ein Übungsblatt dazu, ein PDF, das kann ich gerne zur Verfügung stellen.
00:13:22: Ach, wo das haben möchte, schreib mir bitte gerne.
00:13:24: Einfach eine E-Mail, dann schicke ich dir das zu.
00:13:29: Darfst du mir auch schicken?
00:13:30: Mach ich gerne.
00:13:33: Nein, sehr, sehr, sehr cool.
00:13:38: Ja, ich versuch das jetzt mal zusammenzufassen.
00:13:41: Wir haben auch über ein Gefühl gesprochen, was also ich auch sagen würde, jeder kennt, sei es im beruflichen, sei es im privaten oder sogar in beiden Bereichen.
00:13:54: Und selbst wenn alles läuft, wir selbst verändern uns.
00:13:58: Und alleine dadurch kommt dann auch schon so eine Frage hoch nach dem Sinn.
00:14:03: Und du hast es ja auch gut erklärt, dass es sehr stark wirklich mit der Lebensphase zusammenhängt, auch mit den Erfahrungen, die wir alle gemacht haben und das dann manchmal vielleicht auch so eine gewisse lange Weile dann tatsächlich auch eintritt und das aber auch okay ist und auch gut so und dass man auch das akzeptieren darf.
00:14:19: So hatte ich dich auch verstanden.
00:14:22: Und als Chance nutzen dann nochmal was zu ändern.
00:14:25: Genau.
00:14:26: Und ich fand wirklich jetzt diese drei Sinnbereiche nach Frankel, das hat es für mich jetzt auch nochmal total greifbar gemacht,
00:14:33: dieses
00:14:34: Erleben gestalten, was jeder von uns ja auch selbst wirklich in der Hand hat, da auch Dinge für sich zu suchen.
00:14:41: Und gerade das Thema Haltung fand ich nochmal sehr, sehr stark, da auch nochmal hinzuschauen.
00:14:48: und sich nicht so ausgeliefert fühlen, wenn man jetzt vielleicht gerade was nicht erlebt oder gerade was nicht gestalten kann, dass man dann immer noch diesen Haltungsblock hat und da hat man es ja wirklich dann selbst auch in der Hand da dann anders draufzuschauen und da, finde ich, fühlt sich dann auch weniger nach Krise an.
00:15:06: Absolut.
00:15:07: Wenn man einmal verstanden hat, was einem Selbstsinn gibt und dann schaut, was mache ich denn eigentlich davon heute noch und dann feststellt, hm, das ist viel zu wenig, aber ich könnte doch noch.
00:15:19: Das verändert so viel.
00:15:23: Und ich merke jetzt auch gerade, wo wir so sprechen, da wird dann auf einmal auch dafür total wieder energiefrei.
00:15:29: Also, wenn man sich vorher vielleicht gedacht hat, ich bin jetzt so ein bisschen energie- und kraftlos und kann mich nicht motivieren.
00:15:35: Und wenn man dann aber was gefunden hat, wofür man dann wieder brennt, dann ist es auf einmal gar kein Thema mehr.
00:15:39: Dann ist die Energie auf einmal wieder da.
00:15:41: Genau.
00:15:42: Aber man darf nicht darauf warten, dass es ein von selbst anfällt.
00:15:46: Das stimmt.
00:15:47: Man muss selbst aktiv werden und ja, sich da auch ernsthaft fragen.
00:15:53: Wo möchte ich meine Energie dann tatsächlich auch für einsetzen?
00:15:55: Cool.
00:15:57: Danke Toni.
00:15:59: Ja, ihr lieben Hörerinnen und Hörer da draußen.
00:16:01: Ich hoffe, wir hoffen, dass ihr hier in der Folge zum Thema Sinn eine Inspiration für euch mitnehmen konntet.
00:16:09: Und dann bis zur nächsten Folge, eure Simone
00:16:12: und die Toni.
00:16:16: Das war Moment noch über Leben in der Arbeitswelt.
00:16:19: Abonniere den Podcast, damit du keine Folge verpasst und lass gerne Bewertung oder einen Kommentar da.
00:16:26: Ich freue mich sehr über dein Feedback.
00:16:28: Bis zur nächsten Folge.
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