#51 Müssen Führungskräfte Menschen mögen? (Hotseat #2)

Shownotes

In dieser Folge vom Heißen Stuhl diskutieren Simone und Tony darüber, ob Führungskräfte Menschen mögen müssen – und warum die eigentliche Frage oft viel komplizierter ist.

Denn gute Führung entsteht nicht dadurch, dass alle sich mögen. Aber ohne Interesse an Menschen wird Führung auch schwierig.

Themen der Folge:

➡️ Müssen Führungskräfte Menschen mögen, um gut zu führen? ➡️ Warum Führung kein Beliebtheitswettbewerb ist ➡️ Respekt vs. Sympathie – was ist wichtiger? ➡️ Warum Menschen nicht nur Menschen folgen, die sie mögen ➡️ Emotionale Bedürfnisse am Arbeitsplatz – wo liegen die Grenzen? ➡️ Empathie in der Führung: hilfreich oder überschätzt? ➡️ Warum gute Führung sich nicht immer gut anfühlt ➡️ Wie Führungskräfte Wachstum ermöglichen, indem sie Menschen fordern

Außerdem sprechen wir darüber, warum Mitarbeitende oft mehr von Führungskräften erwarten, als deren Rolle eigentlich hergibt – und weshalb Klarheit manchmal wichtiger ist als Harmonie.

Ohne einfache Antworten und ohne Leadership-Floskeln.

Wenn euch das Format gefällt oder ihr Themen habt, die wir mal auf den heißen Stuhl setzen sollen, schreibt uns gerne. 📩 Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? simone@simoneschweitzer.de

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Führung #Leadership #Arbeitswelt #Teamführung #Psychologie #Empathie #Mitarbeiterführung #Kommunikation #NewWork #Podcast #Respekt #Führungskraft #Zusammenarbeit

Transkript anzeigen

00:00:00: Ja, wenn jemand sagt ich mag Menschen nicht und deshalb gehe ich jetzt in Führung.

00:00:03: Das würde mir schon Angst machen.

00:00:09: Moment noch über Leben in der Arbeitswelt!

00:00:12: Der Podcast über Arbeitszufriedenheit, wirksame Zusammenarbeit und Zwischenmenschliches

00:00:20: Hallo und herzlich willkommen.

00:00:21: heute ist wieder Zeit für den heißen Stuhl Und diesmal sitzt vor allem Simone drauf und wird mit den Polen konfrontiert.

00:00:31: Aber ich kann mich natürlich mit meiner Meinung auch nicht zurückhalten.

00:00:36: Simone, bereit für den ersten Pol?

00:00:39: Ich bin bereit Toni!

00:00:41: Sehr gespannt!

00:00:42: Cool!

00:00:43: Ich habe aber gar nicht gesagt um was es heute geht.

00:00:45: soll ich das noch tun?

00:00:46: Sagt das doch auch noch vorher...

00:00:48: Wie heißt die

00:00:48: Folge?!

00:00:51: Müssen Führungskräfte Menschen mögen?

00:00:53: Jetzt kommt ja aus der Folge wo ich dich in der Viewtage wo ich dich gefragt habe, ob Führungskräfte Menschen mögen müssen.

00:01:01: Stimmt!

00:01:02: Du hast ja deine Meinung geschildert und das ist natürlich ein super Thema für einen heißen Stuhl.

00:01:08: Ja sehr gut danke.

00:01:11: Dann kommen wir jetzt zum ersten Pol.

00:01:14: Man muss Menschen mögeln um gut zu führen und dem gegenübersteht Führungen ist kein Beliebtheitswettbewerb

00:01:22: immer heute so bestimmte Bücher Social Media Content zum Thema Führung liest, dann würde man sofort sagen ja also wer führen will muss Menschen mögen.

00:01:32: Das ist gar keine Frage.

00:01:35: Dann wäre die Erfahrung wirklich gemacht hat und musste mal ernste Gespräche führen weiß naja gut also immer so beliebt sein hier kann ich nicht würde sich jetzt noch nicht widersprechen.

00:01:46: Ich kann ja auch obwohl ich Menschen mag Dinge machen die denen nicht gefallen.

00:01:51: aber Ich glaube, diese Forderung ist so etwas von überflüssig.

00:01:57: Weil ich kann das gar nicht verlangen.

00:02:00: Dass jeder Mensch der führt jeden anderen Menschen mag.

00:02:03: wenn ich jetzt mal auf eins zu eins Ebene gucke wo ich sofort eine Hackentrundermars ist dass man keine Abneigung gegenüber Menschen haben sollte und noch nicht dagegen mit Menschen zu arbeiten weil das ist grundsätzlich schlecht wenn ich führe.

00:02:21: Also ich hatte ja damals auch gesagt, wer wegrennt wenn Menschen kommen dann ist er in der Führungsposition definitiv falsch.

00:02:27: Aber pauschal zu sagen... Ich als Führungskraft mag jeden Menschen.

00:02:32: also es rumzudrehen das habe ich damals schon gesagt gehe ich nicht mit.

00:02:36: Ich

00:02:36: verstehe total dass Mitarbeitende gemocht werden wollen das verstehe ich aber kann man trotzdem nicht verlangen.

00:02:43: und jeder von uns darf in seinem Leben lernen dass wir immer wieder auf Menschen treffen die uns nicht so mögen wie wir das gerne hätten

00:02:50: Ja, uns auch noch nicht so wohl groß Sonnen sind.

00:02:53: Wie wir es gerne hätten, das ist gehört mit zur Wahrheit.

00:02:56: Das

00:02:57: stimmt!

00:02:57: Für mich persönlich hartes Brot aber ich habe das gelernt.

00:03:02: Aber das ist eine sehr gute Überleitung zu dem nächsten Polpärchen.

00:03:07: Nämlich Menschen folgen Menschen die sie mögen oder Respekt ist wichtiger als Sympathie.

00:03:17: Ganz krasses Paar, da bin ich gespannt.

00:03:21: Ja das macht ein Riesenfeld auf!

00:03:22: Also erst mal Menschen folgen Menschen die sie mögen... Da würde ich sofort sagen es ist Unsinn.

00:03:28: Es gibt viele viele Gründe weshalb Menschen menschen Folgen in Anführungszeichen.

00:03:32: Das Mögen mag einer davon sein.

00:03:36: Mehr gibt's daraus meiner Sicht nicht zu sagen.

00:03:38: Ich bin mir sicher dass bestimmte Politiker, ich will jetzt gar keinen Namen nennen Ihr habt sicher auch gleich einen im Kopf dass es Menschen gibt, die dem folgen, obwohl sie ihn nicht mögen.

00:03:54: Bin ich absolut von überzeugt!

00:03:57: Natürlich ist es so.

00:03:57: wenn man jetzt enger zusammenarbeitet dann ist das natürlich gut, wenn man denjenigen auch mag.

00:04:04: also für die meisten Menschen ist es leichter für jemanden zu arbeiten, den man mag und auch da mal vielleicht nochmal extra Meile zu gehen.

00:04:12: Aber dafür gibt es ja auch noch andere Motivationsfaktoren, das Team der Job an sich eigene Perspektiven die man hat.

00:04:18: also nee also das kann man so absolut überhaupt gar nicht stehen lassen.

00:04:24: Und darf ich ganz kurz einwerfen?

00:04:26: Die Frage ist ja auch was heißt

00:04:28: mögen.

00:04:29: Also mag ich vielleicht eine Eigenschaft an demjenigen.

00:04:32: Also das muss man auch ganz genau auseinanderhalten.

00:04:34: Dann mag ich vielleicht den Menschen an sich nicht, aber ich mag eine Sache die ihr macht und dann folge ich ihm auf einmal deswegen.

00:04:39: Und plus?

00:04:39: Plus umgekehrt.

00:04:40: es gibt Leute die man mag und denen man aber ungern folgt weil sie in der Führung nicht so herausragend sind.

00:04:46: Ja.

00:04:48: Gibt ja

00:04:48: recht,

00:04:49: ja.

00:04:49: Und das andere mit dem Respekt ist wichtiger als Sympathie.

00:04:53: Auch das darf jeder für sich selber entscheiden.

00:04:55: also man kann sich selber die Frage stellen Ist es mir wichtiger ob mein Vorgesetzte, meine Vorgesetze mich respektiert oder mich mag?

00:05:04: Für mich wäre das ganz klar Respekt.

00:05:08: Spannend, ja!

00:05:09: Wie wäre es für dich...

00:05:10: Also für mich wär's auch der Respekt also der irgendwie schlägt alles.

00:05:15: Es gibt bestimmt auch solche verrückten Konstellationen wo jemand einen Mitarbeiter total mag aber ihn nicht respektieren.

00:05:21: doch das gibt es bestimmt genauso wie es die Führungskraft gibt von der ich eben gesprochen habe die man die man mag, aber die man als Führungskraft nicht so toll findet.

00:05:30: Gibt es natürlich auch Mitarbeitende, die man total mag?

00:05:33: Aber eigentlich vor deren Leistungen nicht den Respekt hat.

00:05:38: Ja ganz schön tiefgründig!

00:05:40: Aber in dem Team zusammen ist man ja eigentlich wegen der Leistung.

00:05:43: Man trifft... man würde sich dann wenn man den Arbeitsvertrag hätte da gar nicht treffen.

00:05:47: Ja also kenne ich auch anders.

00:05:51: Also das ist dann wirklich ein.

00:05:53: Wir sagen manchmal happy place to be is.

00:05:55: Also natürlich wollen wir alle Geld verdienen, das ist irgendwie klar.

00:05:59: aber dieses... Wir haben auch zusammen echt eine schöne Zeit und es ist eben nicht nur Arbeit.

00:06:06: Das ist bei uns zum Beispiel im Team schon sehr ausgeprägt.

00:06:08: auch

00:06:09: Ja da sagen viele und wenn ihr die dann fragst würdest du das noch machen und dahin gehen.

00:06:12: wenn das Geld nicht kriegen wird sagen sie dann nein.

00:06:15: Das stimmt.

00:06:17: Aber euch ist das anders?

00:06:21: Nein, aber kann ich gut nachvollziehen.

00:06:22: Es soll natürlich mehr sein als nur das Geld.

00:06:26: Das ist gar keine Frage.

00:06:27: Das wünschen

00:06:28: wir uns zumindest.

00:06:31: Nächster Poll auch sehr schön!

00:06:32: Menschen wollen verstanden werden und Führung ist nicht dafür da emotionale Bedürfnisse zu erfüllen.

00:06:39: Ich glaube es gibt niemanden der nicht verstanden will... habe kein Beispiel.

00:06:49: Ich denke dann immer, kenne ich jemanden bei dem das so war?

00:06:51: Nein!

00:06:52: Ich gehe im Gegenteil.

00:06:53: Es ist eher umgekehrt ein Problem gewesen wenn man sich nicht verstanden fühlt.

00:06:57: also das würde ich schon sagen es gibt Leute die haben da mehr Teflon.

00:07:01: sie können damit viel besser umgehen wenn man sie nicht versteht als andere.

00:07:05: aber grundsätzlich jeder der kommuniziert möchte auch verstanden werden

00:07:10: auf jeden Fall sagen ja

00:07:12: Führung auf der anderen Seite ist nicht dafür da, wie war das emotionale Bedürfnisse zu erfüllen?

00:07:18: Ja muss man leider auch sagen so ist es.

00:07:23: Das passiert zwar also in der Zusammenarbeit immer mit Menschen dass auch emotionale bedürfnete erfüllt werden können.

00:07:31: aber man kann das nicht erwarten vor allem wenn das ein gewisses maß überschreitet.

00:07:35: Weil die Führungskraft sage ich immer gerne, es ist nicht Mama und Papa.

00:07:39: Und die Kinder sind nicht die Mitarbeiter.

00:07:43: Ich habe ja auch ein großes Thema mit Infantilisierung.

00:07:47: In der Arbeitswelt das passiert ja oft in den Menschen, die Muster von Eltern-Kindbeziehungen angestoßen werden.

00:07:57: Das kann niemand erwarten, finde ich.

00:08:02: Und da finde ich sogar auch eher, dass die Führung schauen muss.

00:08:06: Die Emotionalität auch wieder rauszunehmen.

00:08:09: Also dieses erst mal kommt jemand mit einem durchaus emotional nachvollziehbaren Bedürfnis aber dann auch da nochmal aufzuräumen.

00:08:17: und das wirkliche Bedürfen ist dahinter zu verstehen was dann in den Arbeitskontext gehört ein Stück weit und alles andere dann auch ein Stückweit wirklich wieder nach draußen zu verlagern.

00:08:28: Was sind für dich emotionale Bedürffnisse?

00:08:32: Dinge, die für mich tatsächlich jetzt erst mal nichts mehr im direkten Arbeitskontext zu tun haben.

00:08:40: Und die ein Stück weit eben aus einer Emotion rausgetriggert werden.

00:08:45: dieses Bedürfnis und ich dann sage... also ich beispielsweise muss dann mit meinen Mitarbeiter gucken was ist wirklich das Bedürfenis dahinter?

00:08:53: Was auch in den Arbeitskondext gehört oder auf den Arbeitskontext ausstrahlt?

00:08:58: Aus dem privaten Irgendwo raus?

00:09:01: aber wenn jetzt jemand Ja, im privaten Bereich eine belastende Situation hat.

00:09:10: Dann kann und muss ich dafür ein Stück weit Verständnis haben.

00:09:13: aber dann muss ich es auch wieder in den Arbeitskontext einordnen und das ist für mich dieser Schritt dann zu sagen aus der Emotionalität auch wieder rauskommen und dann gemeinsam mit einem klaren Blick draufzuschauen und zu sagen, was geht und was geht nicht.

00:09:25: So würde ich das emotionale verstehen.

00:09:27: aber erklärt du es gerne?

00:09:28: Ich gibt nichts zu erklären.

00:09:30: Es sind ja einfach nur unterschiedliche Perspektiven da drauf.

00:09:32: also ich höre und da war ich auch früher voll mitgegangen Emotionalität und Arbeitskontext beißt sich Das sehe ich ja heute anders.

00:09:42: Egal was wir wollen, egal was wir machen das hat immer einen emotionalen Hintergrund.

00:09:47: Weil Emotionen sind Teil unseres Motivationssystems und das heißt egal was ich habe es ist immer emotional sonst würde ich es nicht ansprechen.

00:09:56: aber ich würde da wirklich sagen Ich würde unterscheiden private Bedürfnisse und berufliche Bedürfe.

00:10:03: Wenn ich jetzt zum Beispiel, ja ich sage mal was ganz krasses aber das passiert halt eben.

00:10:09: Es gibt Mitarbeitende die wollen von ihren Vorgesetzten Liebe haben.

00:10:15: Die wollen gesehen werden, sie wollen Zuneigung und Zuwendung haben und das übersteigt oft das Maß dessen was noch angebracht ist.

00:10:24: Das hat da nichts verloren.

00:10:25: Das würde ich auch raushalten Und da muss man mit umgehen.

00:10:28: Da ist der Spiel mit Nähe und Distanz total wichtig und spannend.

00:10:33: Wenn jemand immer Aufmerksamkeit braucht, immer wohlwollende Anmerkungen damit er sich wohl fühlt dann kann das schnell auch mal übersteigen.

00:10:44: Das Maß dessen was noch akzeptabel ist und was auf diese Konstellation der beiden Rollen vorgesetzter Mitarbeiter noch passt Ja

00:10:54: jetzt sind wir schon ganz stark in den Gefühlen auch drin oder im Fühlen.

00:10:59: Was mich zum nächsten Polpa bringt Nämlich das Thema gute Führung braucht Empathie.

00:11:07: Oder zu viel Empathien macht Führungen unklar?

00:11:11: Das haben wir, glaube ich beide schon gehört.

00:11:12: Wir haben beide ganz schön Führungserfahrungen.

00:11:15: also ich kenne das.

00:11:16: mit dem zu viele Empathiemacht für einen Unklar habe ich auch schon gehört.

00:11:19: Ja

00:11:21: Aber das New Work bringt ja jetzt eher so dieses Thema mit rein.

00:11:25: Man braucht Empathy.

00:11:28: Ich finde es ist ein so großes Wort Weil ein Partier heißt, dass ich weiß was du fühlst ohne dass du es mir sagst.

00:11:36: So und das ist ja bekannt, dass die wenigsten Menschen diese Superkraft haben.

00:11:41: also dann lieber Fragen.

00:11:44: wo ich sofort wieder unterschreiben würde ist, dass man sich interessieren muss.

00:11:49: Also wenn ich jetzt führe und quasi die Verantwortung, die Entscheidungsgewalt darüber habe was ein Großteil des Lebens der Menschen mit bestimmt Dann habe ich ja unglaublich einen hohen Einfluss auf die Lebensqualität dieser Menschen.

00:12:05: Darf man auch nicht unterschätzen?

00:12:08: Und da ist ein gewisses Maß an Empathie nicht schlecht!

00:12:12: Ist das realistisch, dass man da immer empathisch ist?

00:12:15: Nein!

00:12:17: Ja sehr gut, dass du das sagst.

00:12:19: So und auf der anderen Seite, dass mit der zu viel Empathien macht Führung unklar... Die haben dann so ein Bild vor sich, dass man sich nur die ganze Zeit darüber Gedanken macht was sie mitarbeiten wollen und das zählt jetzt viel mehr als das was das Unternehmen braucht oder das Team.

00:12:38: Ja absolut.

00:12:39: also das was die Unternehmensziele da sind wir uns ja auch einig glaube ich Toni die müssen immer im Vordergrund stehen Und um die zu erreichen kann es sich sehr lohnen in diesem Rahmen die Bedürfnisse von Mitarbeitenden zu berücksichtigen und alles dafür zu tun größtmögliches auch erfüllt werden.

00:13:02: Und ich würde auch sagen, es ist gar nicht mal auch dieses Thema zu viel Empathie macht's unklar sondern manchmal auch die Suche danach.

00:13:09: also es gab ja auch mal so eine Bewegung da musste dann jeder empathisch sein und da hat jede Führungskraft versucht... Ich

00:13:18: sehe gerade das beschäftigt dich!

00:13:20: Was macht das mit dir?

00:13:21: Die Frage oh die Wanneweile auch in Seminaren was macht das?

00:13:26: Und das macht es dann auch wieder unklar, weil die Führungskraft sich nur noch damit beschäftigt.

00:13:31: Wie kann ich jetzt empathisch sein und natürlich auch die Mitarbeiter völlig auf der Strecke lässt?

00:13:38: Weil das überhaupt nicht mehr ein Fokus ist sondern nur noch bin ich jetzt gerade empathisch oder nicht?

00:13:42: Ja also wer sich damit wirklich so beschäftigt, bitte lass es einfach sein!

00:13:49: übt lieber eine Kultur, das Fragen zu implementieren.

00:13:54: Weil es ist viel besser, weil mit meiner Empathie kann ich so oft falsch liegen.

00:13:58: Dann meine ich's auch noch gut und mach was Falsches!

00:14:00: Und ihre Mitarbeiter erwarten das gar nicht, dass man das die ganze Zeit nur macht.

00:14:05: Ja, die erwarten wenn sie zum Beispiel... Wenn immer mal ein Beispiel ...wenn ich einen Trauerfall habe in der Familie dann will ich nicht groß darüber reden oder fragen müssen ob ich jetzt ein paar Tage zu Hause bleiben darf, bis es mir wieder besser geht.

00:14:21: Wenn da eine Führungskraft Schwierigkeiten macht, das ist natürlich gar nicht.

00:14:30: Das wäre dann das was man unter unempartisch versteht und ich habe auch tatsächlich nur Meinung zu, das braucht's nicht.

00:14:39: Das ist dann aber so ein bisschen was, was wir jetzt im nächsten Statement wieder haben.

00:14:43: Nämlich wer Menschen nicht mag sollte nicht führen?

00:14:47: Das würde ja da so'n bisschen reinzielen.

00:14:49: also wenn ich da wieder Bulldozer drüber fahre über solche Sachen... Dann mag ich wahrscheinlich Menschen auch nicht!

00:14:56: Dann sollt dich auch nicht führen.

00:14:57: oder der Gegenpol man kann Menschen professionell führen ohne sie zu mögen?

00:15:03: Haken dran, Haken daran.

00:15:05: Absolut!

00:15:06: Also wenn ich Menschen nicht mag warum sollt' ich mir das antun und warum sollte ich denen das antuen?

00:15:11: Da bin ich ja schon fast im pathologischen Bereich.

00:15:14: Wenn jemand sagt Ich mag Menschen nicht und deshalb gehe ich jetzt in Führung Das würde mich schon Angst machen.

00:15:21: Und selbstverständlich kann man Menschen professionell führen ohne sie zu mögen.

00:15:27: Wer das nicht fern sollte auch die Finger davon lassen.

00:15:31: Und jetzt habe ich zum Schluss noch ein ganz schönes Pärchen, nämlich gute Führung fühlt sich menschlich an und der Gegenpol.

00:15:39: Gute Führungen fühlt es sich nicht immer gut an?

00:15:43: Ja!

00:15:44: Wenn ich den Satz schon höre, dann wird mir schon ein bisschen komisch.

00:15:50: Also es wäre schön wenn die Führungsfühlung menschlicher anfühlt.

00:15:54: Es gibt Situationen wo das nicht möglich ist gar keine Frage.

00:15:58: Und ja, es ist dann auch gute Führung wenn sie sich nicht immer gut anfühlt.

00:16:03: Nämlich wenn ich was möchte?

00:16:04: Wenn ich einen Bedürfnis äußere, was in diesen Kontext nicht reinpasst und ich Grenzengesetz bekomme... ...dann ist das in dem Moment blöd!

00:16:13: Aber ein paar Wochen später kann ich wahrscheinlich verstehen warum das mein Vorgesetzte und meine Vorgesetze so entschieden haben.

00:16:20: Ja und es zeugt ja auch von Klarheit.

00:16:24: Klarheit tut manchmal weh da gebe ich dir recht.

00:16:28: Ob noch ein anderes Beispiel.

00:16:29: Und zwar stell dir vor, du wirst von deinem Vorgesetzten gefordert.

00:16:35: Das heißt, Du wirst in irgendein Projekt reingeschmissen wo du erst mal denkst der Schul ist vielleicht eine Nummer zu groß für mich und das fühlt sich auch nicht ganz so gut an.

00:16:46: im Zweifel weil du gehst aus deiner Komfortzone raus aber du bekommst ne ganz große Chance fürs Wachstum und dass es eben auch gute Führung.

00:16:56: Da muss ich zugeben, da habe ich mich am Anfang schwer damit getan meine Mitarbeiter auch mal an die Grenze zu bringen und über die Grenzen hinaus.

00:17:03: Und erst als ich mich das getraut habe sind einfach tolle Sachen passiert.

00:17:10: Schönes Beispiel zum Schluss.

00:17:12: dann liebe Simone lassen wir das jetzt so stehen.

00:17:15: Wir hoffen es hat euch gefallen dass heutige Thema nochmal die Einladung.

00:17:19: wenn ihr Themen habt die wir gerne auf dem heißen Stuhlmal besprechen sollen Dann schickt sie uns gerne nehmen wir gerne mit auf Und dann sage ich diesmal herzlichen Dank, eure

00:17:45: Toni.

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